ADAC Kart Masters

Ronny Tabakovic wird ADAC Kart Masters Vizemeister 2019

Wenige Tage nach seinem WM Einsatz ging es für den 19-jährigen Förderpiloten des ADAC Pfalz weiter zur letzten Saisonstation des ADAC Kart Masters 2019. Für den Tabellenzweiten war das Ziel klar: die Vizemeisterschaft in der höchsten nationalen Kartserie sichern.

Das Finale im bayrischen Wackersdorf erfreute sich erneut sehr hoher Starterzahlen. Auch das Feld der Königsklasse KZ2 war mit 32 Starten fast komplett gefüllt, was erneut sehr spannende Rennen versprach.

Ständig wechselnde Witterungsbedingungen am Freitag machten es dem Team zunächst etwas schwer, ein passendes Setup für Trocken und Nass zu finden. Dadurch war das Ergebnis im Zeittraining mit Startplatz sieben nicht ganz so gut wie erhofft.

Grund zur Aufgabe war dies aber noch lange nicht. In den beiden Vorläufen am Samstagmittag –und abend konnte sich Tabakovic jeweils auf Platz fünf und sechs verbessern.

Damit stand der Kaiserslauterer auf Startplatz fünf für die Finalläufe am Sonntag; nur einen Rang hinter seinem direkten Titelkontrahenten.

Den Aufwärtstrend unterstrich der Fahrer von Neu Racing bis zum Ende des ersten Rennens eindrucksvoll und konnte sich bereits in Top drei Nähe fahren, als ihn ein technischer Defekt drei Runden vor Schluss zur Aufgabe zwang. Was Tabakovic zu diesem Zeitpunkt nicht wusste: Der Tabellendritte schied ebenfalls in der gleichen Runde auf Position drei liegend aus.

Damit war die Entscheidung für den 19-Jährigen noch vor dem Finale gefallen. Die noch zu vergebenden Punkte im letzten Rennen reichten für die direkte Konkurrenz nicht mehr aus, um Tabakovic den Vize-Titel 2019 streitig zu machen.

Am Nachmittag unterstrich Ronny dann ein letztes Mal in diesem Jahr das Potential seines Karts von CKR und Neu Racing, indem er sich von Startplatz 28 über 16 Rennrunden bis auf Platz 14 verbessern konnte.

„Ich bin unglaublich froh darüber, dass wir nach so langer Zeit endlich den Titel erreicht haben, den wir uns nun schon so lange wünschen.“, zeigte sich Tabakovic am Ende des Tages zufrieden.

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